So, jetzt komme ich endlich mal wieder zu bloggen!
Am Sonntag abend bin ich, nach einem gruselig körperlich-anstrengenden Flug, wieder in meinem Auf-Zeit-Zuhause hier in Reston angekommen. Es ist deutlich kühler geworden in der Woche in der ich in Deutschland war. Tagsüber geht's da es schön herbstlich-sonnig ist, aber abends zieht die Kälte dann völlig durch. *brrrr*
Am Montag und Dienstag Abend bin ich in die schwedische Botschaft (House of Sweden) zu Konzerten schwedischer oder schwedisch-stämmiger Künstler gegangen. Montag war sehr rockig und auch sehr ikea-ish: Zwar kaum schwedische Text aber ausgelassene Holzfällerhemd-Atmophäre ;) Am Dienstag hingegen wurde es sehr soul-ig. Drei Musiker die sonst solo spielen hatten sich zusammengefunden und ein grandioses Konzert abgeliefert. Am beeindruckensten war Theresa Andersson.
Die anderen beiden waren auch gut, aber Theresa hat gerockt :) Unglaublich mit wieviel Spass, Leidenschaft und Talent die musiziert! Und das fast auf allem was ein Geräusch hervorbringt, wenn man draufhaut, dran zupft und ansonsten betätigt ;)
Kann man auch ganz gut in dem Video sehen. Die Frau spielt mit Händen und Füßen!
Superschöne Lieder. Hab mir an dem Abend auch die CD vor Ort gekauft und Theresa war so freundlich ein Herzchen auf die Scheibe zu malen ;)
Gestern war ich schon wieder op jück in DC, diesmal Selma von der Botschaft verabschieden (fliegt heute zurück nach Berlin). Hatten zu 8 Leuten zunächst ein superschönes asiatisches Restaurant ausgesucht aber dann hat die Bedienung und Leitung des Ladens unsere deutschen Personalausweise und Führerscheine nicht anerkannt ("passport only - it's the law!") durften demzufolge kein Bier bestellen. Nicht mit uns! Deutsche verstehen da keinen Spass!
Ergo in ein anderes Restaurant, wo man sich nicht so genau gab' und zudem lecker Pad-Thai kochte :) Danach noch kurz nach Adams Morgan ins Tryst. Ist schon zum Ritual geworden Leute hier zu verabschieden.
Auf der Heimfahrt hätte ich dann fast noch Bambi plattgefahren, weil er selten dämlich auf dem Grünstreifen zwischen zwei Fahrtrichtungen eines Highway stand und mit traumwandlerischer Sicherheit meinen Ausweichkurs zu kreuzen versuchte! Vielleicht ist Bambi ja suizidal, aber das heißt noch lange nicht, dass er sich in meiner Motorhaube verewigen darf!
Ist zum Glück gut gegangen und das Reh hat sich in die Büsche verzogen (wahrscheinlich um dem nächsten Fahrzeug aufzulauern!).
Dann ist heute Abend ausnahmsweise Mal nichts angesagt. Morgen wiederum geht wieder nach DC zum "clubben". Schaunmermal.
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